Gletschergebiet Tujuksu, Sailiski Alatau ©Institut für Photogrammetrie und Kartographie der TU München

Portrait

Sektion Münster

Die Sektion Münster der DGfK e.V. wurde am 27.10.1961 gegründet und besteht gegenwärtig aus 30 Mitglieder. Sie ist damit eine der jüngsten und kleinsten Sektionen im gesamten Bundesgebiet. Räumlich umfasst sie das Münsterland, Ostwestfalen, Lippe und das Osnabrücker Land.

In unserem Sektionsgebiet sind zahlreiche kartographische Institutionen ansässig:
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, die Bezirksregierungen, die kommunalen Vermessungsverwaltungen, die Universitäten Münster und Osnabrück mit zahlreichen kartographisch tätigen Instituten sowie die BVA Bielefelder Verlag GmbH & Co. KG und andere kartographische Verlage und Büros.

Unsere Sektion setzt sich nicht nur aus Kartographen, sondern auch aus kartographisch interessierten Geographen, Geodäten, Geoinformatikern, Historikern, Pädagogen und anderen Berufsgruppen zusammen.

Hauptgesellschaft

DGfK Gründungsprotokoll 1950  Gründungsprotokoll

Die Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V. (DGfK), gegründet 1950 in Bielefeld, vertritt national und international die Interessen der deutschen Kartographie. Sie ist eine gemeinnützige, wirtschaftlich unabhängige und politisch neutrale Fachgesellschaft. Ihre fast 1700 Mitglieder (Privatpersonen, Unternehmen, Institutionen und Organisationen) zeichnen sich durch ein besonderes Interesse an Karten und anderen kartographischen Produkten, ihrer Herstellung und Nutzung in den verschiedensten Alltagsbereichen aus.

Nicht zuletzt bedingt durch ihre sehr heterogene Mitgliederstruktur versteht sich die DGfK als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft.

Den fachlichen Austausch fördert sie durch eine Reihe von teils regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen (Vorträge, Workshops, Symposien) die u. a. von den Kommissionen und organisiert werden. Außerdem setzt sich die DGfK für die Aus- und Weiterbildung aller in kartographischen Berufen tätigen Personen ein.

Als weitere zentrale Aufgabe informiert sie die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Kartographie und fördert die Pflege des kartographischen Kulturgutes in Deutschland.

KN, Kartographische Nachrichten

Über das kartographische Geschehen in Wissenschaft und Praxis informiert die DGfK ihre Mitglieder und die Fachöffentlichkeit durch die Herausgabe der zweimonatlich erscheinenden „Kartographischen Nachrichten - Fachzeitschrift für Geoinformation und Visualisierung“, sowie weitere Veröffentlichungen, wie etwa das „Kartographische Taschenbuch“ und die „Kartographischen Schriften“. Durch dieses breite Spektrum an Veröffentlichungen können die Informationsbedürfnisse der einzelnen Zielgruppen optimal berücksichtigt werden.

Am internationalen kartographischen Geschehen nimmt die DGfK über ihre Mitgliedschaft in der Internationalen Kartographischen Vereinigung (IKV) teil. Alle vier Jahre gibt die DGfK im Rahmen des Internationalen Kartographentages den Nationalreport heraus, der einen Überblick über den Status quo der kartographischen Landschaft in Deutschland und die Aktivitäten der zurückliegenden Jahre gibt.

Darüber hinaus pflegt die DGfK ihre traditionell engen Beziehungen zu den Fachgesellschaften der Nachbarländer, insbesondere Österreichs, der Schweiz und der Niederlande. Dies kommt u. a. durch die grenzüberschreitende Ausrichtung von Veranstaltungen zum Ausdruck.

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© Deutsche Gesellschaft für Kartographie